Kurzchronik RV Viktoria 05 e.V. LINGENFELD

 

 

Die Gründung des Vereins war am 12. Juni 1905.

 

Das 1. Radrennen wurde gleich 1 Jahr danach ausgetragen und dann stets in jährlicher Folge bis zum Beginn des 1. Weltkriegs 1914. Nach dem Kriege erlebte der Verein erneut eine Blüte. Weiter ging es mit der Ausrichtung großer Straßenrennen (bis 120 km Länge), die von Teilnehmern im näheren und weiteren Umkreis (u.a. Stuttgart, Wiesbaden) genutzt wurden. Anfang der 20ìger Jahre wurde die Saalfahrersparte eingeführt, die mit dem „Reigenfahren“ im Gasthaus „Zum Lamm bei Fritz Rembor“ begann. 1923 wurden 6 Saalmaschinen im Wert von 380,-- RM angeschafft, die dem „Kunst- und Schulfahren“ zur Verfügung standen.

 

Im 1. Ländervergleichskampf im Saalfahren zwischen der Pfalz und Baden wurde Lingenfeld bereits 1925 Meister. Bis ca. 1935 folgten weitere bedeutende Erfolge im Straßen- und Saalsportbereich, die erst wieder nach dem 2. Weltkrieg fortgesetzt werden konnten. Besonders der Saalsport stand seit Wiedereinführung am 21.12.1946 im Blickpunkt. Diese Kunstsportart im besonderen die Einer- und Zweierkunst wurde bis Ende der 50íger Jahre noch mit großen Erfolgen gepflegt. Besonders stolz war man auf die Erringung etlicher Pfalzmeister- und Vizemeistertitel in dieser Zeitspanne. Doch Anfang der 60´iger Jahre verlagerte sich das sportliche Geschehen zunehmend auf den Straßensport. 1975 wurde die RTF- (Radtouristikfahren) Abteilung gegründet, der sich gleich 26 Hobbyfahrer anschlossen, die besonders von den Erfolgen der damaligen Profirennfahrer Gregor Braun und Didi Thurau beflügelt waren. 1980 verzeichnete diese Abteilung 47 Radtouristen, die es Woche für Woche besonders in den südwestdeutschen und hessischen Raum zog und Tausende von Kilometern herunterspulten. Die Rennamateurabteilung hatte Mitte der 70´iger auch Zuwachs bekommen und dominierte besonders bei pfälzischen Radrennen. In dieser Zeit wurde der „Große Karl Lösch-Preis“ geboren, der bis 2010 fester Bestandteil der „Lingenfelder Rennsportgeschichte“ geworden  ist. 1978 war im Jugendrennsportbereich der größte Zulauf in der Vereinsgeschichte zu verzeichnen. Max. 15 Schüler und Jugendliche hatten Riesenspaß auf ihrem ersten Rennrad und im weiteren Verlauf stellten sich bei einigen talentierten auch gleich große Erfolg ein, wie z.B. die Erringung etlicher Pfalzmeister- und Rhld-Pfalz-Meistertitel. Mitte der 80´iger gelang einigen  sogar gute Platzierungen bei den Südwestdeutschen und Deutschen Meisterschaften, sowohl auf der Bahn als auch Straße. Anfang der 90`iger Jahre verschwand zunehmend das Interesse am Straßensport, die Begeisterung für das „Kunstrad“ konnte wieder geweckt werden.

 

Der Wiedergründung des „Hallensports“ in 1993 stand nichts mehr im Wege. Und bis 2012 stand diese Kunst in voller Blüte, dank eines engagierten und intensiven Trainingsfleißes, der große Erfolge bis auf Rheinland-Pfalz-Ebene nach sich zog. In 2005 (100-jähriges Vereinsjubiläum) holte sogar Corina Werner den Titel einer Deutschen Schülermeisterin im Einer-Kunst. Daneben wird seit 1975 das Radtourenfahren (RTF) sowie seit 1992 Mountainbikesport  (MTB) gepflegt. Auch nahm seit 1999 die Rennsportabteilung wieder erfolgreich Fahrt auf und betreibt unermüdlich Jugendwerbung, auch auf Schulebene.  

 

Im Jahreskalender sind das Lingenfelder Radrennen (nahezu 40 Jahre Grosser Karl-Lösch-Preis, dann GP Fa. Albert, Bornheim, Fa. Roemerhaus GmbH Schifferstadt u. Fa. Elio-Eis Germersheim a.Rh. ),  eine Hallenveranstaltung im Kunst- u. Einradbereich sowie die RTF/VRF-Veranstaltung fest eingeplante Termine des RV Viktoria 05.

 

 

 

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